Claudia Hübgen im Gespräch

Claudia Hübgen & Anne Lück. September 2025.

Was bedeutet Kunst für Sie persönlich?

„Kunst bedeutet für mich, dass ich Freiheit habe, dass meine Gedanken frei sind und dass ich los lassen kann.“

Beschreiben Sie einen typischen Moment beim Malen oder Gestalten – was geht in Ihnen vor?

„Wenn ich ein Bild male oder gestalte, dann geht in mir vor, dass ich mich mit vielen Menschen zusammen tue, um die Gemeinschaft zu genießen.“

„Bunte Gefühle“ | Tempera auf Aquarellpapier, 42 x 30 cm

Gab es Zeiten in Ihrem Leben, in denen Kunst Ihnen besonders geholfen hat? Erzählen Sie davon.

„Wenn ich sehr traurig und wütend bin, wenn ich Schmerzen fühle und ich einsam bin. Dass meine schwarzen Gedanken verloren gehen. Und in der Zeit, wo ich Krebs hatte, in dieser Zeit hat mir Kunst besonders geholfen.“

„Geborgenheit“ | Tempera auf Aquarellpapier, 42 x 30 cm

Wie verändert sich Ihr Befinden während und nach dem Malen?

„Mein Befinden während dem Malen ist, dass ich manchmal aufgeregt bin oder ich einen freien Kopf habe. Nach dem Malen fühle ich mich erleichtert und entspannt.“

Malen Sie anders an der Staffelei als auf dem Tisch?

„Ja, ich małe lieber an der Staffelei, als auf dem Tisch, da ich besser entspannen kann und gut auf mein Bild schauen kann, was ich male. Es ist bequemer und man richtet sich mehr auf mit dem Körper.“

Welches wäre Ihr liebstes Farbpaar?

„Mein Lieblings-Farbpaar ist lila und blau.“

Vielen Dank! ■ 

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